Was Sie jetzt alles in Ihrer Wohnung anstellen können – denken Sie um!

In diesen Zeiten wachsen Sie mit Ihrer Wohnung zusammen, da Sie mehr Zeit in ihr verbringen denn je. Nutzen Sie diese als Chance, Ihre Wohnung nochmal ganz neu zu hinterfragen. Schließlich wollen Sie sich auch in diesen Zeiten mit ihr identifizieren, sich voll und ganz auf sie verlassen können und sich, nach wie vor, von Ihr begeistern lassen.

Strukturieren Sie die Räume neu, wenn nötig

Im Augenblick müssen Sie Ihre Wohnsituation ein Stück weit den Gegebenheiten anpassen. Jeder Mitbewohner benötigt einen kleinen Bereich für sich. Teilen Sie Ihre Wohnung neu ein und suchen Sie sich Ihren Platz oder Ihren Raum in der Wohnung, an dem Sie arbeiten oder sich zurückziehen können.

Das Schlafzimmer auch anders nutzen

Beglücken Sie Ihr Bett mit einer schönen Überdecke und ein paar bunten Kissen und schon haben Sie einen Wohnraum mehr in Ihrer Wohnung, den Sie tagsüber benutzen können. Nehmen Sie das Bett als zweites Sofa in Beschlag, somit haben Sie sich einen Rückzugsort erschaffen und können auch mal die Türe hinter sich zu ziehen.
Sollte der Schreib- beziehungsweise Esstisch in Ihrer Wohnung von Ihrem Mitbewohner belegt sein, können Sie sich übergangweise einen kleinen Tisch ins Schlafzimmer stellen und von dort aus Ihr Home Office bewältigen. Vergessen Sie aber nicht nach dem Arbeiten den Computer auszuschalten und den Tisch frei zu räumen. Verstauen Sie die Arbeitsutensilien im Regal oder in einer Box – Hauptsache, die „Arbeit“ ist vom Bett aus nicht zu sehen. Sie wollen ja entspannte Träume haben und nicht auch noch mit der „Arbeit“ ins Bett gehen.

Das Wohnzimmer

In den meisten Fällen kann man Zuhause nicht vom Sofa aus arbeiten. Es spricht natürlich nichts dagegen, sich für ein Telefonat oder eine Recherche am Laptop auf dem Sofa niederzulassen. Sie sollten nur alle Spuren, die Sie am Tag hinterlassen, bei Seite schaffen, damit Sie den Feierabend voll und ganz genießen können.


Esszimmer oder Wohnzimmer, inklusive Esstische

Der Esstisch bekommt eine ganz neue Wertigkeit. Er ist Schreibtisch, Spieltisch, Esstisch oder hält für diverse Freizeitbeschäftigungen her. Aber alles schön der Reihe nach! Bevor das Essen auf den Tisch kommt, sollte der Bürokram und das Laptop zur Seite geräumt werden und umgekehrt. Wenn Sie kein extra Arbeitszimmer in Ihrer Wohnung integriert haben, muss man auf den Tisch zurückgreifen, der vorhanden ist. Weisen Sie dem Tisch aber nicht alle Aktivitäten, die Sie an ihm vornehmen möchten, gleichzeitig zu.

Die Küche

In der Küche wird nicht mehr nur gekocht. Hier können Sie sich kleine Auszeiten nehmen oder die Mittagspause über Video-Chat mit einer Freundin verbringen, ohne andere zu stören. Ein kleiner Tapetenwechsel muss während der Arbeitszeit ab und an mal sein, damit man danach wieder richtig durchstarten kann. Denken Sie aber daran Ihre, Pausenzeiten einzuhalten!

Tipp: Lenken Sie sich selbst auch mal von der Alltagsroutine ab! Decken Sie den Tisch fein ein, ziehen Sie sich hübsch an, bestellen Sie in Ihrem Lieblingsrestaurant etwas zu Essen und tun Sie so, als ob Sie schick ausgehen würden.

Gestalten Sie Ihre Zeit aktiv und lassen Sie sie nicht einfach nur geschehen

Nutzen Sie die geschenkte Zeit für sinnvolle Beschäftigungen, die Sie schon so lange mal erledigen wollten.
Dies können kleinere Renovierungsarbeiten sein, eine Umgestaltung des Wohnzimmers oder einfach endlich den Stapel Bücher lesen, den Sie aus Zeitmangel bisher nicht geschafft haben.
Genießen Sie Augenblicke länger und räumen Sie Ihrem Vergnügen mehr Zeit ein als sonst. Oft verändern sich in intensiven Zeiten die Wertigkeiten. Verändern Sie Ihre Wohnung, indem Sie Ihren Lieblingsstücken einen neuen Platz zuweisen, Bilder umhängen oder eine Wand im Wohnzimmer endlich in Ihrer Lieblingsfarbe streichen.
Jedes kleinste Detail ist wichtig, um Ihre Stimmung bei Laune zu halten und sich insgesamt in der Wohnung wohl zu fühlen.

Lassen Sie keine Langweile aufkommen!

Obwohl, Hannelore Elsner erklärte in einem Interview einmal so schön: „Langeweile ist nicht zwangsweise langweilig, es kann auch einfach eine wunderbare lange Weile sein.“ Es kommt also darauf an, wie Sie diese Weile für sich nutzen.


Yoga - Halten Sie Ihr Gleichgewicht

Meditation ist ein perfektes Mittel, um in diesen bewegten Zeiten zu Hause in der inneren Mitte zu bleiben. Bringen Sie mit ein paar täglichen Yogaübungen Körper, Geist und Seele in Einklang. Sie sind entspannter, fröhlicher und ausgeglichener. Suchen Sie sich am besten einen ruhigen Fensterplatz, an dem Sie jeden Tag einmal Ihre Übungen und/oder Ihre Meditation vollziehen können.


Buchtipp

Da Sie sich gerade unweigerlich mehr mit Ihrer Wohnung beschäftigen müssen, tun Sie es ausführlich und mit Leidenschaft. Lassen Sie sich zum Beispiel anregen von dem Buch  "Homebody" von Joanna Gaines, Amerikas bekanntester Raumgestaltungsexpertin. Der Guide für ein Zuhause, das Sie niemals mehr verlassen möchten.
Ein Homebody ist übrigens eine Person, die gerne Zeit zu Hause verbringt, anstatt mit Freunden auszugehen oder an andere Orte zu reisen.